Der lange Weg zum Nutzomaten (14) – Recap: Worum geht´s nochmal?

{Dies ist der 14. und letzte Teil einer Miniserie. Ich empfehle am Anfang zu beginnen und sich dann Post für Post nach vorne zu hangeln. Hier geht´s zum Nr. (1)- Post }

Ich wollte doch nur mal kurz die KI austesten, doch nach entfesseltem Output, 13 Posts darüber und dem Entschluss: wir machen den jetzt einfach, den Nutzomaten, hier nochmal superschnell zum mitschreiben:

Ich möchte zusammen mit Partnern eine App bauen, die Menschen hilft, Entscheidungen nicht nur nach Ergebnis, sondern nach einem vollständigen Nutzenkalkül zu treffen — inklusive Weg, Identität und Zukunftswert.

Oder in einer 30-Sekunden-Version: Die meisten Entscheidungen werden auf Basis unvollständiger Kriterien getroffen – meist kurzfristiger Nutzen oder offensichtliche Vorteile. Unsere App macht das persönliche Nutzenkalkül sichtbar: Sie bewertet Optionen entlang von Ergebnis, Prozess, Identität, Zukunft und Kosten. Dadurch entsteht ein nachvollziehbares Entscheidungsbild – nicht nur eine Empfehlung, sondern eine Begründung. Lasst uns das in eine App „gießen“.

Oder in der 60-Sekunden-Version: Menschen treffen wichtige Entscheidungen oft unstrukturiert und unterschätzen dabei Faktoren wie langfristige Effekte, Identitätsfit oder die Qualität des Weges. Der Nutzomat bildet genau diese Faktoren systematisch ab. Nutzer vergleichen Alternativen entlang mehrerer Nutzen- und Kostendimensionen und erhalten einen erklärbaren Transaktionswert. Das Ergebnis ist keine Blackbox-Empfehlung, sondern ein klares Entscheidungsbild: Was passt – und warum. Unser MVP zeigt´s und legt den Fokus auf individuelle Einzelentscheidungen mit einem klaren, testbaren Flow.

Und weil´s so schön ist, nun noch etwas ausführlicher:

1. Vision

Der Nutzomat ist ein Entscheidungswerkzeug, das individuelle Nutzenkalküle sichtbar macht. Ziel ist es, Menschen zu helfen, bessere und bewusstere Entscheidungen zu treffen – nicht durch Automatisierung, sondern durch Klarheit.

2. Problem

Menschen treffen Entscheidungen oft auf Basis unvollständiger Kriterien:
– Fokus auf kurzfristigen Nutzen
– Vernachlässigung von Identität und Zukunft
– Vermischung von Faktoren ohne Gewichtung
– Bauchgefühl ohne Struktur

Bestehende Tools (Pro-Con-Listen, Notion, Excel) bieten keine echte Bewertungslogik.

3. Lösung

Der Nutzomat strukturiert Entscheidungen entlang eines mehrdimensionalen Nutzenmodells und macht sichtbar, welche Option im individuellen Kontext den höchsten Gesamtwert hat.

4. Nutzenmodell

Nutzen-Dimensionen:
– Ergebnisnutzen (Was bringt es?)
– Prozessnutzen (Wie ist der Weg?)
– Persönlichkeitsnutzen (Passt es zu mir?)
– Zukunftswert (Was baut es auf?)

Kosten-Dimensionen:
– Inputkosten (Zeit, Geld, Energie)
– Transaktionskosten (Unsicherheit, Komplexität, mentale Last)
– Produktionskosten
– Persönlichkeitskosten

→ Ergebnis: Transaktionswert = Nutzen – Kosten

5. Produktstruktur (Flow)

I. Entscheidung anlegen
II. Alternativen definieren
III. Situation erfassen
IV. Persönliche Prioritäten festlegen
V. Alternativen bewerten
VI. Ergebnis berechnen
VII. Entscheidung speichern
VIII. Follow-up durchführen

6. Zielgruppe

Primär:
– Menschen mit wichtigen Einzelentscheidungen

Beispiele:
– Jobwechsel
– Weiterbildung
– größere Kaufentscheidungen
– Projektentscheidungen

7. MVP Scope

– Web-App
– Einzelnutzer
– 2–4 Alternativen
– 6 Bewertungsdimensionen
– erklärbares Ergebnis (Ranking + Treiber + Confidence)
– Entscheidung speichern
– Follow-up

8. UX-Prinzipien

– Klarheit vor Komplexität
– Alltagssprache statt Fachsprache
– Schritt-für-Schritt Flow
– Ergebnis immer erklärbar
– wenig kognitive Belastung

9. Designprinzipien

– Minimalistisch
– Viel Weißraum
– Ruhige Farbwelt
– Fokus auf Inhalt
– Keine überladenen Charts

10. Technische Architektur

– Frontend: Next.js
– Backend: API Layer (TypeScript)
– Datenbank: PostgreSQL
– Compute Engine: separate Logik
– Auth: einfache Session-basierte Lösung

11. Go-to-Market (Early Stage)

– Direktansprache
– LinkedIn
– Communities (Reddit etc.)
– Fokus auf erste 100 Nutzer
– Ziel: Validierung, nicht Wachstum

12. Erfolgsmetriken

– Completion Rate
– Zeit bis Ergebnis
– Wahrgenommene Nützlichkeit
– Wiederverwendung

13. Positionierung

Nicht: weiteres Produktivitätstool
Sondern: „Ein Tool, das dir zeigt, warum sich eine Entscheidung richtig oder falsch anfühlt und Dir letztendlich deutlichst Hinweis auf die für dich richtig tatsächliche Entscheidung gibt.“

Du denkst jetzt: „Unbedingtmitmachenwill!“?
Dann bitte melde Dich!
Tobias