Ford Prefect schrieb Artikel über Artikel für den Reiseführer mit dem „Don`t panic!“- Button auf dem Cover. Hunderte, kurze, lange, komplexe, wichtige. Wir wissen, was nach der Zerstörung des Planeten als Eintrag zur Erde davon von der Redaktion übrig gelassen wurde, oder? Und erst kürzlich habe ich entdeckt, dass Vieles von dem, was ich zwischen 2000 und 2010 geschrieben habe, ebenfalls „verdichtet“ wurde. In der aktuellsten Auflage von Mattmüllers Lehrbuch. Für mich erst bemerkenswert, dann erklärbar, später einfach gut und vielleicht der Ausgangspunkt für den Neustart der Nutzomat-Programmierung; wer weiss ;-).
Weil aber so richtig nur leider etwas deplaziert, zitiere und ordne ich´s hier etwas ein: “So ermittelt sich der nachfragerseitige Transaktionswert aus der Abweichung zwischen dem vom Nachfrager erwarteten und dem für den Nachfrager tatsächlich entstandenen Gesamtnutzen und den erwarteten und den anfallenden Gesamtkosten. Der nachfragerseitige (Anm. des Verf.: gegenwärtige und zukünftige) Gesamtnutzen setzt sich hierbei aus den Einzelausprägungen Ergebnis-, Prozess-, Persönlichkeits- und Produktionsnutzen und -kosten zusammen.“
Diese Erkenntnis entsprang damals der „Entdeckung“, dass Marketing in entmaterialiserter Welt anders gedacht werden muss und der prosumierende Konsument in der an Gewalt zunehmender Postmoderne nicht nur Marketing indirekt, sondern seine eigene Existenz überhaupt ganz ursächlich und aktiv bestimmt und Marketing nicht nur in jeder Phase eines Transaktionsprozesses danach trachten muss, anbieter- und nachfragerseitige – hier als jeweilige Transaktionswerte verstandene – wahrgenommene Gesamtnutzen als den Transaktionswerten alternativer Transaktionen gegenüber superior wahrnehmbar werden zu lassen, sondern zunehmend auch als Grundprinzip menschlichen Seins in entmaterialisierter Welt verstanden werden kann. Und nach einer wilden Fahrt von der Entmaterialisierung der Welt über die Haushaltswirtschaftslehre zu Gary S. Becker, der neuen Institutionenökonomik, dem IPM und dann zur Service dominant logic von Lush & Vargo kam das hier dabei raus:
Es lohnt sich (- finde ich – immer noch) da einen Blick reinzuwerfen. Und ggf. demnächst zusammen über den Bau des Nutzomaten nachzudenken. Und damit die Welt zu retten (warum soll kleiner gehen?). Wir werden sehen. Ich melde mich wieder…


