Der lange Weg zum Nutzomaten (5) – Von wegen Mathe ist nichts für mich

{Dies ist der fünfte Teil einer Miniserie. Ich empfehle am Anfang zu beginnen und sich dann Post für Post nach vorne zu hangeln. Hier geht´s zum Nr. (1)- Post }

Wir Menschen stehen andauernd vor Entscheidungssituationen:

Alternative A   vs.   Alternative B   vs.   Alternative C vs. … Alternative n

Der Nutzomat Mensch bewertet jede Alternative so:

Transaktionswert/n = Gesamtnutze/n – Gesamtkosten/n

Dabei ist:

Gesamtnutzen =

 Ergebnisnutzen – Inputkosten
+ Prozessnutzen – Transaktionskosten
+ Persönlichkeitsnutzen – Persönlichkeitskosten
+ Prosumtionsnutzen – Produktionskosten

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Konkret:

1a. Ergebnisnutzen (→ „Was kommt raus?“) –

-> tritt am Ende auf
-> z. B.:

  • Sättigung
  • Besitz
  • Problemlösung
  • etc.

1b: – Input-/ Ergebniskosten (Was muss ich reinstecken, um den Ergebnisnutzen zur realisieren?

-> What does it cost? En effectivo!
-> Inklusive Opportunitätskosten.

– – – – – –

2a.  + Prozessnutzen (→ „Wie fühlt sich der Weg zum Ergebnis an?“)
-> entsteht währenddessen

-> z. B.:

  • Spaß
  • Komfort
  • Erlebnis
  • etc.

2b. – Transaktionskosten

-> Müssen hier nicht erkärt werden, oder?

– – – – –

3a. + Persönlichkeitsnutzen (→ „Was macht das mit mir?“)

-> wirkt über den Moment hinaus
-> z. B.:
• Selbstbild
• Status
•Identität

3b. – Persönlichkeitskosten (→ „Was macht das mit mir?“)

-> ebenso

– – – – –

4a. + Prosumtionsnutzen (→ „Was bringt mir das künftig?“)

-> wirkt in zukünftigen Handlungen
-> z. B.:
• Wissen
•Erfahrung
•Reputation
•Zugang zu Chancen

 

4c. – Prosumtionskosten ((→ „Was kostete mich as zukünftig“?)

-> wirkt in zukünftigen Handlungen
-> z. B.:
• Ausgrenzung
• Verhinderung
• Zugangsbeschränkung
• etc.

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Und was tut der Nutzomat Mensch dann?
Er tut das, was ihm den höchsten Transaktionswert stiftet!
Immer.