Dr. Tobias Bischkopf
Röntgenstraße 8
50823 Köln
Tobias Bischkopf (* 1968 in Düsseldorf) ist ein deutscher Nutzenforscher, Transaktionsprozessdesigner und Campaigningexperte. Er ist Gründer des Deutschen Instituts Transaktionsdesign, Erfindes des Nutzomaten – einer Entscheidungsfindungs-App – und erster Vorsitzender des Nutzomat e.V. (i.Gr.). Er arbeitet als Leiter Marketing bei einer größten deutschen Betriebskrankenkassen: der novitas bkk.
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Biographie Dr. Tobias Bischkopf
Bischkopf absolvierte ein Studium der Betriebswirtswirtchaftslehre an der Universität Trier. Er wurde 2010 an EBS Universität für Wirtschft und Recht (i. Gr.) am Lehrstuhl von Prof. Dr. Roland Mattmüller für Strategisches Marketing mit einer Arbeit über das Konsumentenmarketing in der Postmoderne promoviert.
Bischkopf begann seine berufliche Karriere 1996 als Volotär bei dem lokalen Fernsehsender Westerwald-Wied-TV und arbeitete im Anschluß daran zunächst als PR-Assistent und dann als Berater für Kunden wie die Deutsche Telekom, die ARD oder diverse Bundesministerien. Im Jahr 1999 stieg er als persönlicher Assistent von Robert Köster, Gründer von BBDO Interactive und später CEO von Vivity, der ersten und einzige Freizeitberatung Deutschlands, in die damalige New Economy ein. Von 2001 bis 2002 arbeitete er zunächst als angestellter später als freier Marketing-Berater und –Konzeptioner (für z.B. die Firmen Victorvox, Initiat, wohnung.de), bevor er in dieser Funktion ab dem Jahr 2006 die Verbraucherzentrale NRW unterstützte. Hier erarbeitete er eine organisationsspezifische Form des Social Campaignings und damit prägte das landesweit agierende Projekt futureins. Seit 2008 arbeitet er als Abteilungs-, Bereichs- und heute Stabsstellenleiter Marketing und Vertrieb in der Branche der gesetzlichen Krankenversicherung. Aktuell ist er für die Novitas BKK tätig.
Seit 2011 betreibt Bischkopf zusammen mit Harald Stollmeier das Projekt Nutzomat, das der gemeinschaftlichen Entwicklung eines individuelle Nutzensituationen visualiserenden Arbeitsinstruments dient. Dazu beleuchtet er in Texten (z.B. als Arbeitspapiers des Lehrstuhls „Strategisches Marketing“ der EBS Universität für Wirtschaft und Recht zusammen mit Prof. Prof. Roland Mattmüller), Podcasts, Vorträgen (z.B. auf der „Frontiers in Services“-Konferenz 2009 auf Hawaii) und Videomitschnitten das Thema der organisationalen und/ oder individuellen Zielbestimmung in der Postmoderne (Vorträge – z.B. auf der „Frontiers in Services“-Konferenz 2009 auf HawaiiVeröffentlichung).
2012 gründete Tobias Bischkopf das Deutsche Institut Transaktionsdesign, ein Think Tank, der neue Ideen und Lösungsansätze in den öffentlichen Diskurs zum Dienstleistungsmarketing einbringt. Seine Arbeit ist geprägt durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit herausragender Vordenker und Praktiker aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft; eine unabhängige, überparteiliche und eigenständige Denkfabrik.
Veröffentlichungen:
Bischkopf, Tobias (2010): Vom Käufer zum Mitgestalter: Konsumentenmarketing in der Postmoderne, Frankfurt a.M.
Bischkopf, Tobias/ Mattmüller, Roland (2013a): Ableitung eines postmodernen Nutzenverhältnisses als Fundament einer zeitgemäßen Marketingtheorie, Arbeitspapier, Institut für Marketing-Management und –Forschung, Band 24, Oestrich-Winckel.
Bischkopf, Tobias/ Matusiewicz, David/ Stollmeier, Harald/ Wasem, Jürgen (2013b): Marketing in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – Vom Payer zum Player zum Partner, in: Sozialer Fortschritt, Jg. 62, Heft 3, 87-94
Bischkopf, Tobias/ Matusiewicz, David/ Stollmeier, Harald/ Wasem, Jürgen (2013c): Krankenkassenmarketing. Rahmenbedingungen und Überblick über den Stand der betriebswirtschaftlichen Forschung. Sozialer Fortschritt, Jg. 62, Heft 4. 299-305.
Bischkopf, Tobias/ Stollmeier, Harald/ Matusiewicz, David (2013d): Kommentar zur „Antwort auf Marketing in der GKV – Eine (nicht minder provokative) Replik“. Sozialer Fortschritt: Vol. 62, No. 12, pp. 306-307.
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Menschen sind Nutzomaten. Sie werfen ständig Rationales und Irrationales in den Entscheidungstopf, bewerten positiven und negativen Nutzen von Alternativen und entscheiden sich für die Handlungsalternativen mit dem höchsten erwarteten Gesamtnutzen. Wie toll wäre es, wenn es eine App gäbe, die diese Entscheidungen begleiten, unterstützen, offenlegen könnte. Ich habe die Theorie dahinter geknackt. Jetzt brauche ich Partner, die Programmierung und UX und Text/ Konzept beisteuern. Die Welt wird es uns danken. Ob sie uns dann auch reich macht, werden wir sehen… 😉
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