Nutzen – Intuition – Maschiene

Inhaltlich passt´s.
Aber was sagt die Bildsprache?

Zu wertig, oder?
Mehr Nutzwert und Leichtigkeit?

 

 

 

 

Help appreciated…

Erste Skizzen

First Try

(tb)

Also:
Du tust etwas und willst wissen, was es Dir wirklich bringt?
Du könntest etwas tun, weißt aber nicht, ob Du wirklich willst, wollen solltest?

Dann beantworte die folgenden Fagen, indem Du jeweils eine Bewertung ( von 1 bis 10) abgibst.
Summiere danach die Antworten (jeweils für Nutzen und Kosten).
Teile jeweils durch die Anzahl der Antworten.
Subtrahiere die Kosten von den Nutzen.

> 0 –> Hör auf, tu’s nicht!
> 0 –> Du solltest es tun, überlegnerer vorher nochmal, wie weit > 0 angemessen ist…

Und jetzt: ran an die Fragen!


Ergebnisnutzen

–>  Wie satt/ befriedigt/ entspannt/ ausgeschlafen/ etc. bist Du / fühlst Du Dich nachdem Du gegessen/ den Bedarf gestillt/ dich entspannt/ etc. hast?

 

Prozessnutzen

–> Wie unterhält Dich diese Aktivität?
–> Ist sie für dich interessant während Du sie tust?
–> Fühlst Du Dich während dessen herausgefordert?
–> Geht Dir alles Notwendige währenddessen schnell und ohne Probleme von der Hand?
–> Fühlst Du Dich fair behandelt?
–> Wie angenehm empfindest Du die Situation?
–> Hast Du alles im Griff?
–> Wie groß ist der Spaß den Du dabei hast?
–> Gefällt Dir was dabei passiert während?
–> Fühlst Du Dich befriedigt?
–> Seelisch, emotional?
–> Körperlich?
–> Werden deine Erwartungen erfüllt?
–> Fühlst Du Dich als Herr der Situation?
–> Pass die Aktivität zu Dir?
–> Wie autenthisch erlebst Du Dich?
–> Wie kreativ erlebst Du Dich?
–> Wie aktiv erlebst Du Dich?
–> Wie eingebunden erlebst Du Dich?
–> Bekommst Du dabei das, was Dir zusteht, was Du verdienst?

 

Persönlichkeitsnutzen

–> Fordert Dich das heraus?
–> Ist es für dich interessant während Du sie tust?
–> Wie fühlst Du Dich dabei? Sicher? Herr der Situation? Bist Du stolz auf Dich?
–> Geht Dir alles Notwendige währenddessen schnell und ohne Probleme von der Hand?
–> Fühlst Du Dich fair und Deinem Wert angemessen behandelt?
–> Hast Du alles im Griff?
–> Werden deine Erwartungen an Dich erfüllt?
–> Auch an andere?
–> Passt die Aktivität zu Dir?
–> Wie souverän erlebst Du Dich?
–> Wie aktiv erlebst Du Dich?
–> Wie angenommen erlebst Du Dich?
–> Erhältst Du angemessenes Feedback?
–> Anerkennung?
–> Bekommst Du dabei das, was Dir zusteht, was Du verdienst?
–> Wirst Du bewundert dafür, dass Du das tust?
–> Steigert es deine Bekanntnheit?
–> Fühlst Du Dich Deiner selbst sicher?
–> Findest Du gut, was du tust?

 

Prosumtionsnutzen

–> Was lerne ich dadurch, dass ich mich für eine Handlung entscheide?
–> Wie kann mir das zukünftig helfen?
–> Verändere ich mich zum Positiven dadurch?
–> Kann mir diese Veränderung zukünftig von Nutzen sein?
–> Wie wie nehmen andere meine Handlung wahr?
–> Wie bewerten sie diese? (Be-)Achten sie mich mehr?
–> Kann ich aufgrund meines Handelns zukünftig besser (schneller, kostensparenden, schlauer, etc.) agieren?

 

Prosumtionskosten

–> Was „verbaue“ ich mir dadurch, dass ich mich für eine Handlung entscheide?
–> Wie kann mir das zukünftig schaden?
–> Verändere ich mich zum Negativen dadurch?
–> Kann mir diese Veränderung zukünftig von Nachteil sein?
–> Wie nehmen andere meine Handlung wahr?
–> Wie bewerten sie diese? (Be-)Achten sie mich weniger?
–> Kann ich aufgrund meines Handelns zukünftig schlechter (langwieriger, etc.) agieren?

 

Prozesskosten

–> Langweilt mich die Handlung?
–> Ist sie für mich uninteressant während ich sie tue?
–> Wie fühle ich mich dabei? Unsicher? Nicht Herr der Situation?
–> Fällt es mir schwer?
–> Fühlst ich mich unfair und nicht meinem Wert angemessen behandelt?
–> Verliere ich die Kontrolle?
–> Wie frembestimmt erlebe ich mich?
–> Wie unangenehm empfinde ich die Situation?
–> Wie groß ist die Unlust, die ich dabei habe?

 

Persönlichkeitskosten

–> Bleibe ich unter den Erwartungen anderer?
–> Enttäuschen mich andere?
–> Wie fremd ist mir die Aktivität?
–> Wie unsouverän erlebe ich mich?
–> Wie passiv erlebe ich mich?
–> Wie abgelehnt erlebe ich mich?
–> Erhalte ich negatives Feedback?
–> Bekommeich dabei das, was mir zusteht, was ich verdiene?
–> Werde ich bewundert dafür, dass ich das tue?

 

Ergebniskosten

–> Fühle ich mich unbefriedigt?
–> Seelisch?
–> emotional?
–> Körperlich?
–> wie stark wurden meine Erwrtungen enttäuscht?

 

***

Nutzomat ist überall

(tb)

 

Google+:
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***

Leitfragen zur Utility Scorecard: heute die Kostendimensionen

(tb)

 

Unter Nutzomat-Gesichtspunkten ist es von immensem Interesse, auch die Kostenseite von Handlungen/ Handlungsentscheidungen so konkret und differenziert wie möglich zu fassen. Dies, da es auch und gerade sie sind, auf deren Grundlage Zielgutproduktionen bewertet und verglichen werden und sie neben den entlastenden Komponenten die zentralen Determinanten auch des nachfragerseitigen Transaktionswertes bzw. – außerhalb eines transaktionalen Kontextes – des „Haushaltsproduktionswertes“ darstellen.

Dabei ist außerordentlich zu begrüßen, dass es die zeitspezifische Betrachtungsweise zunächst erlaubt, die Kosten für Haushaltsproduktionsfaktoren als eigenständige Kostenkategorie – als Inputkosten, die die Objektkosten umfassen – zu begreifen und von anderen Kostenkategorien zu unterscheiden, die bereits zu Beginn entsprechender Aktivitäten anfallen: Egal, ob materiell (z.B. Marktgüter, etc.) oder immateriell (Produktionstechnologie, etc.) oder ob direkt oder nur über Schattenpreise bestimmbar – schon aus einem rein analytischen Blickwinkel heraus können Inputfaktoren in den Zielgutproduktionsprozess erkannt werden, die  (ganz dem neoklassischen Verständnis entsprechend) nicht zwingend eines dynamischen und damit inhaltlich weiter gefassten Verständnisses bedürfen, sondern mit eine Haushaltproduktion entstehen. Denn diese Erkenntnis erleichtert es, den Blick mit Hilfe einer zeitspezifischen Sichtweise auch und fokussiert auf erst im Laufe, d.h. in jedem Moment oder gar nach der Haushaltsproduktion entstehende Kosten zu richten, die explizit weder durch das Beckersche Modell, noch (ausgenommen der Transaktionskosten natürlich) im allgemeinen Modell des Transaktionswertansatzes des IPM erfasst sind. Denn diese können nun entdeckt, anderweitig geclustert und inhaltlich stimmiger, da differenzierter als bisher benannt werden.

–> Z.B. als die Kostenkategorie, die sowohl die wertbelastenden Komponenten umfasst, die durch z.B. „Funktionsfrust“, fehlende Ich-Entsprechung oder prozessbedingtes Unwohlsein aufgrund von „Schlecht-Behandlung“ entstehen, als auch die, die sich aus klassischen Transaktions- (also auch Zeit-)Kosten zusammensetzen und zusammenfassend – der begrifflichen Konsistenz geschuldet – als „Prozesskosten“ bezeichnet werden können.

–> Oder als jene, die durch (in den eigenen und/oder den Augen anderer) „missglückte“ (da z.B. moralisch verwerfliche oder öffentliche Kosten verursachende) Haushaltsproduktionen entstehende Kosten bzw. Nachteile (in Form von dem Selbst zuwiderlaufenden Persönlichkeitsveränderungen, also „Persönlichkeitskosten“) geprägt ist.

–> Oder die Kostendimension, die die aus einem aktuellen Haushaltsproduktionsprozess heraus resultierenden, (erst) in einem zukünftigen Haushaltsproduktionsprozess belastenden Komponenten – also „Prosumtionskosten“ – umfasst.

Aber wie kann man diese unterschiedlichen Kostendimensionen fassen und einander gegenüberstellen? Durch kluge Fragestellung vielleicht? Wie das auf der Nutzenseite auch gelingen könnte? Vielleicht so:

 

Prosumtionskosten:

Was „verbaue“ ich mir dadurch, dass ich mich für eine Handlung entscheide?
Wie kann mir das zukünftig schaden?
Verändere ich mich zum Negativen dadurch?
Kann mir diese Veränderung zukünftig von Nachteil sein?
Wie nehmen andere meine Handlung wahr?
Wie bewerten sie diese? (Be-)Achten sie mich weniger?
Kann ich aufgrund meines Handelns zukünftig schlechter (langwieriger, etc.) agieren?
u.v.a.

 

Prozesskosten:

Langweilt mich die Handlung?
Ist sie für mich uninteressant während ich sie tue?
Wie fühle ich mich dabei? Unsicher? Nicht Herr der Situation?
Fällt es mir schwer?
Fühlst ich mich unfair und nicht meinem Wert angemessen behandelt?
Verliere ich die Kontrolle?
Wie frembestimmt erlebe ich mich?
Wie unangenehm empfinde ich die Situation?
Wie groß ist die Unlust, die ich dabei habe?

 

Persönlichkeitskosten:

Bleibe ich unter den Erwartungen anderer?
Enttäuschen mich andere?
Wie fremd ist mir die Aktivität?
Wie unsouverän erlebe ich mich?
Wie passiv erlebe ich mich?
Wie abgelehnt erlebe ich mich?
Erhalte ich negatives Feedback?
Bekommeich dabei das, was mir zusteht, was ich verdiene?
Werde ich bewundert dafür, dass ich das tue?

 

Ergebniskosten:

Fühle ich mich unbefiedigt?
Seelisch, emotional?
Körperlich?
Werden meine Erwartungen erfüllt (werden)?

 

***

Abgrenzung der Nutzen- und Kostendimensionen des Nutzomaten

(tb)

 

Bei einer Einzelbetrachtung unterschiedlicher Nutzen- und Kostendimensionen ist zu berücksichtigen, dass diese nicht immer eindeutig voneinander abgegrenzt werden können. So hängt z.B. der Prozessnutzen eng mit dem Persönlichkeitsnutzen zusammen und/oder kann grundsätzlich (wie übrigens alle anderen Nutzenkategorien bis zu einem gewissen Grad auch) sogar in Gänze als Ergebnisnutzen interpretiert werden – wenn man den damit einhergehenden immensen Informationsverlust in Kauf nehmen möchte. Und so korreliert z.B. der Prosumtionsnutzen definitionsgemäß in gewissen Grenzen mit dem Persönlichkeitsnutzen und dem Ergebnisnutzen (im Falle von Erfahrungen und/oder Fähigkeiten und/oder Wissen). Dafür existieren zwei Gründe: Zum ersten können Persönlichkeits- und Prosumtionsnutzen sogar miteinander verschmelzen (je nachdem, wie lange ein Zielgutproduktionsprozess dauert und wie (schnell) sich das dort erlebte auf die Psyche auswirkt und dort vergegenwärtigt werden kann). Zum zweiten vermag der Ergebnisnutzen (wie beschrieben) erheblichen Einfluss auf den Persönlichkeitsnutzen auszuüben.

Allerdings kann unter Berücksichtigung des Vorstehenden in keinem Fall von einem vollständig substitutiven Verhältnis zwischen den einzelnen Nutzendimensionen des nachfragerseitigen Transaktionswertes ausgegangen werden. Und das trotz dieser unperfekten Separabilität und trotz eines offensichtlich jeweils zwischen ihnen bestehenden Trade-off-Verhältnisses (bereits die Alltagserfahrung zeigt, dass Individuen z.B. Einbußen im Ergebnisnutzen in Kauf nehmen, wenn sie seinen Entstehungsprozess genießen oder aus ihm persönlich gestärkt hervorgehen, dass sie aber auch einen mühseligen Prosumtionsprozess akzeptieren, wenn das daraus resultierende Ergebnis dies rechtfertigt). Denn zu augenscheinlich unterschiedlich sind einfach die durch sie hauptsächlich abgebildeten Kategorien menschlichen Wohlbefindens (Ergebnisnutzen: „Haben“, Prozessnutzen: „Erleben“, Persönlichkeitsnutzen: „Sein“, Prosumtionsnutzen: „Können“) und zu eigenständig die zentralen Quellen der ihnen zugrunde liegenden Bedürfnisse (Ergebnisnutzen: physische Existenzsicherung, Prozessnutzen: Genuss, Persönlichkeitsnutzen: (psychische) Selbstbestätigung, Prosumtionsnutzen: Zukunftssicherung), als dass der Verzicht auf Nutzen der einen Kategorie grundsätzlich und gänzlich durch einen Nutzengewinn in einer anderen Dimension kompensiert werden könnte.

Deshalb soll eine gleichzeitige Relevanz sowohl instrumenteller als auch nicht-instrumenteller Bedürfnisse gefolgt und Prozess- und Ergebnisaspekte simultan als Quellen von Wohlfahrt, die einander sowohl bedingen als auch ergänzen können, verstanden und dies analog auch für Prosumtions- und Persönlichkeitsnutzenaspekte angenommen werden. Denn so verliert die absolute Bestimmtheit der einen oder anderen Nutzenkategorie ihre Bedeutung und es wird der (viel erhellendere, erkenntnisstiftendere) Blick auf die Mehrdimensionalität des Transaktionsprozesses an sich geöffnet. Dieser hat in jedem Moment seines Verlaufes gleichzeitig den unterschiedlichen, nachfragerseitigen Nutzen- und Kostenanforderungen in gewissen Größenordnungen gerecht zu werden, wenn er letztendlich realisiert werden soll.

Das immense heuristische Potential einer derartigen Sichtweise verdeutlich hervorragend die dieser Konvention entsprechende grafische Darstellung des nachfragerseitigen Transaktionswertes in Form eines dreidimensionalen Kontinuums. In diesem ist (bei aller Unschärfe) immer eine mehr oder minder grobe Zu- und Einordnung unterschiedlicher Nutzen- und Kosten-Konstellationen und damit deren (wenn auch nicht eindeutige, so aber dennoch) deutliche und vergleichbare Abbildung möglich; z.B. die des „Lottospielens“, das idealtypischerweise (im Gewinnfall) nicht nur einen extrem hohen Ergebnisnutzen, sondern (beim Montags-Gespräch mit den Kollegen über die „verrückte“ Gewinnzahlenkombination) einen relativ hohen Prosumtionsnutzen zu verschaffen vermag. I.d.R. ist es aber – bei zumeist eher geringen (in erster Linie Input-) Kosten – weder durch besonders hohen Prozessnutzen (beim Ausfüllen und Abgeben des Tippscheins) noch durch einen bemerkenswerten Persönlichkeitsnutzen gekennzeichnet. Oder die eines „Altenheimbesuches“ bei der eigenen Großmutter, dessen Prozessnutzen zwar als hoch empfunden werden kann und zumeist nicht ohne (oftmals positive) Auswirkung auf die eigene Persönlichkeit verbleibt, jedoch i.d.R. durch eher geringen tatsächlichen Ergebnis- und erwarteten Prosumtionsnutzen (bei oftmals recht hohen (in erster Linie Transaktions-) Kosten) geprägt ist.

 

***

Leitfragen zur Utility Scorecard: heute Egebnisnutzen

(tb)

Warum ist es überhaupt hilfreich, sich mit unterschiedlichen Dimensionen von Nutzen zu befassen? Betrachtet man den Haushaltsprozess, so ist doch der Nutzen, den eine Zielgutproduktion zu stiften in der Lage ist, in dem dabei intendiert aktiv hervorgebrachten individuellen Output zu erkennen, der sich mit ihrem Abschluss in Form einer damit direkt verbundenen Bedürfnisbefriedigung manifestiert, oder? „Man hat etwas geleistet, man hat etwas gelernt, man hat ein Werkstück hergestellt oder etwas repariert, man hat eine Aufgabe gelöst, man hat sich gesättigt oder für andere Menschen gesorgt.“ (Scherhorn).

Richtig: Ein so er- und gefasstes Nutzenverständnis bildet nicht nur sämtliche Bedürfnisbefriedigungsgrade ab, die traditionell dem Objektnutzen zugeordnet werden oder die bedeutenden Transaktionsnutzenarten „Erfahrung“ und „Wissen“ über Transaktionspartner oder den Haushaltsproduktionsprozess betreffen. Es umfasst darüber hinaus dessen sämtliche Ergebnisse (und damit also den Gesamtnutzen), wenn keine weiteren Abgrenzungen gegenüber anderen Nutzenkategorien im Rahmen einer zeitspezifischen Betrachtung erfolgen.

Bedenkt man aber, dass die Nutzenstiftung, die auf das Engste mit der Realisation eines Haushaltsproduktionsprozesses zusammenhängt, d.h. zeitgleich mit ihr stattfindet, von anderen diesbezüglichen Konstellationen unterschieden werden kann und muss, dann erfährt dieses weite Begriffsverständnis des Ergebnisnutzens mit der dadurch begründbaren (An-)Erkenntnis der Existenz zu ihm alternativer Nutzendimensionen erhebliche Einschränkungen. Und das weitet und schärft den Blick, wenn es um den Nutzen geht: der Ergebnisnutzen i.e.S. entsteht (z.B. als Sättigung, Entspannung, Besitz etc.) in dem Moment, in dem ein Zielgutproduktionsprozess abgeschlossen wird, also z.B. nachdem ein Stück Kuchen gegessen, nachdem eine Massage verabreicht, nachdem eine Prepaidkarte erstanden und aktiviert worden ist etc. Die Leitfrage zu seine Bestimmung lautet also:

–>  Wie satt/ befriedigt/ entspannt/ ausgeschlafen/ etc. bist Du / fühlst Du Dich nachdem Du gegessen/ den Bedarf gestilt/ dich entspannt/ etc. hast?

***

Leitfragen zur Utility Scorecard: heute Prosumtionsnutzen

(tb)

Der Prosumtionsnutzen entspringt in erster Linie in Haushaltsproduktions-Prozessen geschaffenen Personal- und/oder Sozialkapitalanteilen, die sich erst NACH ihrer „Prosumtion“ als wohlfahrtssteigernd erweisen. Und zwar indem sie mit ihrer Einbringung in einen weiteren, zukünftigen Haushaltsproduktionsprozess eine Nutzenwirkung erzeugen und/oder unterstützten und/oder ermöglichen.

Z.B. dann, wenn die Zielgüter Personalkapitalzuwachs (Wissen, Erfahrung, Fähigkeiten, Fertigkeiten etc.) und/oder Sozialkapitalgewinn (Reputation, Image, Bekanntheit, Beliebtheit etc.) als Haushaltsproduktionsfaktor(en) in weitere Zielgutproduktionen eingehen und hier unmittelbar Nutzen stiften bzw. ursächlich zu dessen Stiftung beitragen und/oder (in erster Linie Transaktions-)Kosten senken. Dies, indem sie z.B. Aufmerksamkeit generieren helfen, Zugänge eröffnen oder Techniken beherrschbar(er) machen etc.

Prosumtionsnutzen entsteht also immer dann, wenn zuvor realisierte Humankapitalzuwächse, die an sich ggf. bereits Persönlichkeitsnutzen zu stiften in der Lage waren (bzw. sein werden), konkrete Wirkungen innerhalb spezifischer, zukünftiger Haushaltsproduktionen entfalten (helfen), die ebenfalls als wohlfahrtssteigernd wahrgenommen werden. Beispiel: wenn  aus dem einen Transaktionsprozess gewonnene Informationen durch ihre Anwendung im Rahmen nachfolgender, anderer Transaktionsprozesse von großem Nutzen sein und dort sowohl zur Schaffung von Prozess- oder Ergebnisnutzen als auch zur Senkung von Transaktions- (z.B. Informations- oder Such-) Kosten beitragen.

So wie vielleicht im Fall eines PC-Nutzers, der im Rahmen eines Beratungsgespräches gewonnenes Computerwissen in einem Internet-Forum an eine interessierte Community weitergibt, um nicht nur anderen Usern zu Ergebnisnutzen (Problemlösung) und (falls der Eintrag z.B. humoristisch verfasst wurde sogar) Prozessnutzen zu verhelfen oder sich selbst einen Persönlichkeitsnutzen (wahrgenommene Reputation oder in diesem Zusammenhang besser: „Fame“ ) zu verschaffen, sondern um seine eigenen Chancen auf Hilfe bei zukünftigen Fragen an die Community und damit Vorteile in zukünftigen Haushaltsproduktionsprozessen zu steigern.

Folgende Leifragen zur Bestimmung des individuellen Prosumtionsnutzens sind denkbar.:

1. Was lerne ich dadurch, dass ich mich für eine Handlung entscheide?
2. Wie kann mir das zukünftig helfen?
3. Verändere ich mich zum Positiven dadurch?
4. Kann mir diese Veränderung zukünftig von Nutzen sein?
5. Wie wie nehmen andere meine Handlung wahr?
6. Wie bewerten sie diese? (Be-)Achten sie mich mehr?
7. Kann ich aufgrund meines Handelns zukünftig besser (schneller, kostensparenden, schlauer, etc.) agieren?
8. u.v.a.

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Da hat er unrecht

(tb)

Es gibt da einen Hr. Dueck.
Der weiss und sagt viel Schlaues:
–> Link

Ja und dann sagt er noch, der Herr Gunter Dueck, in seinem Buch, dass nun aber die Wirtschaftstheorie davon ausgeht, dass die Kräfte am Markt – die Firmen und die Kunden – allesamt logisch denken und rational handeln und sich nicht „umschalten“. „Unter solchen Annahmen leiten die Wirtschaftstheorien das notwendige Handeln der Wirtschaftssubjekte ab. Ökonomen können mit ihren mathematischen Modellen berechnen und vorhersagen, was in einer logisch funktionierenden Wirtschaft passieren wird.“ Was er damit meint ist: „Was wirklich passiert, verpassen die Theoretiker natürlich.“

Aber tun sie das wirklich, Herr Dueck, DIE Theoretiker? Wie wäre es, wenn die genau das nicht täten, sondern davon ausgingen, dass die lokale Klugheit die wahre Rationalität ist, sie sich also auch dynamisch darstellt? Wenn sie nicht ignorierten, sondern bewusst in Kauf nähmen, dass Menschen je nach Situation anders programmiert sind? Nicht anderes tut ja z.B. Gary S. Becker, oder? Und er geht sogar noch einen Schritt weiter und lässt Raum für veränderte Umfeldbedingungen, die andere Ausrichtungen zur Folge haben. Dass diese schwer zu beziffern sind ist klar, aber das ist nicht das Problem der Theorie. Richtig?

Was bedeutet das für den Nutzomaten? In der individuellen Anwendung sicher nichts. Die persönlichen Bewertungen der unterschiedlichen Nutzen- und Kostendimensionen SIND durch phasic instinct beeinflusst. Der Bauch spricht immer mit.

Aber als Instrument einer „(…) gleichmäßigen Entwicklung der Ökonomie, in der die Gemeinschaft das Kämpfende und das Boomende der Ökonomie dämpft und dauerhaften, langsamen Aufschwung anstrebt“ muss der Nutzomat das phasisch-instinktive berücksichtigen. Nicht individuell bei der situativen Anwendung, sondern antizyklisch bei der grundsätzlichen Programmierung seiner Updates, seiner aktuellen Programmversionen. Aber da kommen wir in politisch-moralische Gefilde. Herr Stollmeier, bitte kommen…

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Neues Online-Magazin: Neues vom Nutzomaten

(tb)

Ab sofort findet sich hier –> http://www.scoop.it/t/neues-vom-nutzomaten <– eine kuratierte Web-Schau über aktuelle Online-Publikationen zu Themen, die der Nutzomaten-Konstruktion zuträglich sein können. Wem´s hilft und wer interessiert ist, ist herzlich willkommen. Anregungen und anderes auch…

 

 

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